Nächtliches Lkw-Fahrverbot auf B10: Viele Verstöße entdeckt
Auf der Bundesstraße B10 zwischen Pirmasens und Landau besteht seit längerer Zeit ein nächtliches Fahrverbot für Lastwagen ab 7,5 Tonnen. Mit dieser Maßnahme sollen Lärmbelastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner reduziert werden. Dennoch wird die Strecke weiterhin häufig als Ausweichroute genutzt, um einen etwa 45 Kilometer langen Umweg über die Autobahn A6 zu vermeiden.
Nachtfahrverbot und gezielte Kontrollen
Das Fahrverbot gilt täglich zwischen 22 und 6 Uhr. Lediglich Anlieger und der Lieferverkehr in angrenzende Kommunen und Kreise sind von der Regelung ausgenommen. Trotz dieser Vorgaben nutzen zahlreiche Lkw-Fahrer die B10, um Zeit und Transportkosten zu sparen – und verstoßen damit gegen die geltenden Bestimmungen.
Am 23. September 2025 führte die Polizei Edenkoben daraufhin eine gezielte Kontrolle an der Anschlussstelle Godramstein durch. Zwischen 22:00 und 01:00 Uhr wurden insgesamt 32 Lastwagen überprüft. Bei 11 dieser Fahrzeuge konnte keine erforderliche Ausnahmegenehmigung oder Berechtigung vorgelegt werden.
Maßnahmen und Ausblick
Die Polizei kündigte an, auch künftig verstärkt Schwerpunktkontrollen auf diesem Streckenabschnitt durchzuführen. Ziel bleibt es, die Einhaltung des Nachtfahrverbots zu sichern und damit die Lärmbelastung für die Bevölkerung zu minimieren.
Die Initiative der Polizei zur Durchsetzung des Nachtfahrverbots auf der B10 verdeutlicht die Bedeutung des Lärmschutzes im Straßenverkehr und den fortwährenden Handlungsbedarf bei der Kontrolle von Ausweichverkehren.
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