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Ludwigshafen bittet um Mithilfe bei der Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke auch im Herbst und Winter
Die Stadt Ludwigshafen ruft zur Beseitigung möglicher Brutstätten der Asiatischen Tigermücke auf.
Der Aufruf gilt auch in den Herbst- und Wintermonaten.
Grund ist, dass die erwachsenen Tiere bei sinkenden Temperaturen absterben.
Die Eier der Asiatischen Tigermücke können jedoch den Winter überdauern.
Die Eier legt die Asiatische Tigermücke bevorzugt an Innenwänden ab.
Die Innenwände gehören zu wassergefüllten Gefäßen.
Die Eier liegen dort knapp oberhalb der Wasseroberfläche.
Die Eier haften fest an den Innenwänden.
Wenn im Frühjahr die Bedingungen wieder günstig sind, können neue Tigermücken schlüpfen.
Nach Angaben der Stadt reicht nur eine Kontrolle im Sommer nicht aus.
Auch jetzt sollen Wasserbehälter kontrolliert werden.
Wasserbehälter sollen vollständig entleert werden.
Wasserbehälter sollen sorgfältig gereinigt werden.
Das gilt besonders für Grundstücke, Gärten und Balkone.
Besonders wichtig ist die Reinigung der Innenwände.
Besonders wichtig ist auch die Reinigung der Wasserlinie.
Dort können die Eier der Tigermücke haften bleiben.
Die Stadt empfiehlt, Gefäße mit heißem Wasser zu spülen.
Das Wasser soll mindestens 60 bis 70 Grad Celsius haben.
Die Stadt empfiehlt außerdem, Innenflächen gründlich abzuschrubben.
Dafür soll eine kräftige Bürste verwendet werden.
Schon kleine Mengen Wasser reichen für die Eiablage aus.
Die Stadt nennt daher mehrere mögliche Wasserstellen.
- Regentonnen sollen kontrolliert werden.
- Wassereimer sollen kontrolliert werden.
- Gießkannen sollen kontrolliert werden.
- Blumentopfuntersetzer sollen kontrolliert werden.
- Übertöpfe sollen kontrolliert werden.
- Vogeltränken sollen kontrolliert werden.
- Andere Wassergefäße in der Umgebung sollen kontrolliert werden.
- Umherliegende Behälter sollen kontrolliert werden.
- Spielzeuge sollen kontrolliert werden.
- Gartengegenstände sollen kontrolliert werden.
Die Stadt nennt auch Hohlräume als mögliche Brutstätten.
- Hohlräume in Zaunpfosten sollen geprüft werden.
- In anderen Gegenständen sollen Hohlräume geprüft werden.
- Regenwasseransammlungen in solchen Hohlräumen sollen entfernt werden.
Die Stadt nennt außerdem verstopfte Dachrinnen und Abläufe als Risiko.
Nicht mehr benötigte Gefäße sollen umgedreht werden.
Nicht mehr benötigte Gefäße sollen trocken gelagert werden.
Die Stadt empfiehlt dafür einen Schuppen oder einen Keller.
Wer Regentonnen weiter nutzt, soll sie verschließen.
Die Stadt nennt ein engmaschiges mückendichtes Netz als Lösung.
Als weitere Lösung nennt die Stadt einen passenden Deckel.
Die Stadt nennt dabei die Ränder als wichtigen Punkt.
An den Rändern sollen keine Öffnungen bleiben.
Vogeltränken sollen regelmäßig vollständig entleert werden.
Vogeltränken sollen gereinigt werden.
Vogeltränken sollen danach mit frischem Wasser befüllt werden.
Nach Angaben der Stadt sind Bti-Tabletten im Winter nicht nötig.
Der Wirkstoff Bti steht für Bacillus thuringiensis israelensis.
Bti wirkt gegen Stechmückenlarven im Wasser.
Bei niedrigen Temperaturen entwickeln sich jedoch kaum Tigermückenlarven.
Darum ist eine Behandlung möglicher Brutstätten derzeit nicht sinnvoll.
Weitere Informationen bietet das Umweltbundesamt.
Die Adresse lautet www.umweltbundesamt.de/asiatische-tigermuecke.
Fragen beantwortet der Bereich Umwelt und Klima der Stadt Ludwigshafen per E-Mail.
Die E-Mail-Adresse lautet [email protected].