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Wildschweine richten Schäden auf dem Hauptfriedhof Koblenz an
Auf dem Hauptfriedhof Koblenz melden sich derzeit Schäden durch Wildschweine.
Die Wildschweine beschädigen Grabstätten und öffentliche Grünflächen.
Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen erhält nach eigenen Angaben viele neue Meldungen.
Der Eigenbetrieb meldet Verwüstungen in der Friedhofsanlage.
Der Eigenbetrieb arbeitet mit den zuständigen Stellen an einer dauerhaften Lösung.
Was die Tiere auf dem Friedhof tun
Die Wildschweine wühlen nach Nahrung in Grabflächen.
Die Wildschweine wühlen auch in Bepflanzungen.
Die Friedhofsverwaltung sieht dadurch eine große Belastung für Angehörige.
Ilja Nudelmann sagt, die Schäden seien für Angehörige belastend.
Welche Maßnahmen der Friedhof ergreift
Der Eigenbetrieb kontrolliert regelmäßig die Friedhofszäune.
Die Kontrollen sollen das Eindringen der Wildschweine erschweren.
Der Eigenbetrieb bringt zusätzlich Hinweisschilder an den Haupteingängen an.
Die Hinweisschilder erinnern Friedhofsbesucher, die Tore geschlossen zu halten.
Jagd und Abstimmung mit Behörden
Der zuständige Jagdaufseher macht sich vor Ort ein Bild.
Der Jagdaufseher sieht dringenden Handlungsbedarf.
Der Eigenbetrieb entwickelt derzeit ein Konzept zur Vergrämung der Wildschweine.
Der Eigenbetrieb stimmt dafür eng mit der unteren Jagdbehörde ab.
Der Eigenbetrieb stimmt dafür auch mit dem Ordnungsamt ab.
Eine Ausnahmegenehmigung zur Einzelbejagung liegt bereits vor.
Der Jagdaufseher nutzt diese Genehmigung im Einsatz auf dem Hauptfriedhof.
Bislang war ein Abschuss jedoch nicht möglich.
Warum ein Abschuss bislang nicht gelang
Der Jagdaufseher hatte Sichtkontakt zu Wildschweinen.
Die Grabfelder liegen räumlich sehr eng beieinander.
Viele Grabanlagen stehen in der Umgebung.
Diese Lage erlaubte keinen sicheren Schuss.
Der Jagdaufseher bleibt mit der Friedhofsverwaltung im Austausch.
Auch die zuständige Behörde bleibt in den Abstimmungen.
Empfehlung für Grabpflege bis zur Lösung
Der Jagdaufseher spricht eine Empfehlung für besonders betroffene Bereiche aus.
Er empfiehlt, auf eine erneute Bepflanzung zu verzichten.
Er empfiehlt, auf Bewässerung der Gräber zu verzichten.
Er begründet das mit dem Anlockeffekt von Wasser und frischen Pflanzen.
Er sagt, Wasser und frische Bepflanzungen könnten die Tiere zusätzlich anziehen.
Ilja Nudelmann erkennt den Wunsch nach gepflegten Grabstätten an.
Er sagt, in der Ausnahmesituation gebe es nach Abstimmung keine andere Empfehlung.
Wiederherstellung der beschädigten Flächen
Der Eigenbetrieb arbeitet nach eigenen Angaben kontinuierlich an der Wiederherstellung.
Die Wiederherstellung betrifft die beschädigten öffentlichen Grünflächen.
Der Eigenbetrieb nennt als Ziel eine wirksame Lösung.
Der Eigenbetrieb nennt als Ziel auch eine dauerhafte Lösung.
Der Eigenbetrieb will diese Lösung gemeinsam mit zuständigen Behörden erreichen.
Der Eigenbetrieb nennt als Zeitrahmen das möglichst schnelle Vorgehen.