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Sanierung des historischen Aussichtsbalkons am Kaiserin-Augusta-Denkmal

Arbeiten am versetzten Balkon laufen; Begehbarkeit ab Ende September vorgesehen, Gestaltung folgt später

Der historische Balkon vor dem Kaiserin-Augusta-Denkmal nimmt an seinem neuen, rund zwei Meter in Richtung Rheinlache versetzten Standort bereits Gestalt an.
Der historische Balkon vor dem Kaiserin-Augusta-Denkmal nimmt an seinem neuen, rund zwei Meter in Richtung Rheinlache versetzten Standort bereits Gestalt an.© Verena Groß / Stadt Koblenz

Sanierung am Augusta-Denkmal kommt voran

Die Sanierungsarbeiten am historischen Aussichtsbalkon des Kaiserin-Augusta-Denkmals schreiten nach Angaben des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen voran. Nachdem die Erd- und Betonarbeiten abgeschlossen wurden, nimmt das Natursteinbauwerk an seinem neuen Standort bereits deutlich Gestalt an. Der Balkon soll ab Ende September wieder begehbar sein.

Verlegung um rund zwei Meter

Der Aussichtsbalkon war 2023 aus Sicherheitsgründen gesperrt worden, nachdem Decksteine aus der Mauer gefallen waren. Zudem wurde die nach innen geneigte Brüstung abgetragen. Im Zuge der Sanierung fiel die Entscheidung, den Balkon um rund zwei Meter in Richtung Rheinlache zu versetzen. Als Grund wird der zunehmende Platzbedarf der Wurzeln der alten Platanen am bisherigen Standort genannt.

Fundament errichtet, Treppen folgen

Im Mai 2026 wurde der verbliebene Teil des alten Balkons zurückgebaut. Anschließend wurden das neue Fundament ausgeschachtet und errichtet. Derzeit werden auf dem neuen Fundament die letzten Steinreihen des Balkons gesetzt. Danach soll die Wiederherstellung der beiden Treppenanlagen links und rechts des Balkons beginnen.

Nutzung ab Ende September geplant

Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten am Balkon bis Ende September abgeschlossen sein. Dann sollen die Bauzäune entfernt werden. Auch die Treppen sollen wieder genutzt werden können. Der Balkon selbst mit seinem Ausblick auf die Rheinlache soll dann ebenfalls wieder betreten werden dürfen.

Die abschließende Oberflächengestaltung ist nach Angaben in der Mitteilung noch nicht Teil dieses Bauabschnitts und soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Der historische Aussichtspunkt soll damit schrittweise wieder sein ursprüngliches Erscheinungsbild erhalten, künftig jedoch mit etwas mehr Abstand zu den schützenswerten Platanen.

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