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Pfaffendorfer Brücke: Verzögerung beim Einhub der Mittelfelder

Der Einhub der Mittelfelder der neuen Pfaffendorfer Brücke verzögert sich voraussichtlich.

Die Stadt Koblenz erwartet eine Verzögerung um vier Wochen.

Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz teilte diese Angaben mit.

Die Verzögerung betrifft den für Ende September angekündigten Einhub.

Der Grund sind anhaltend niedrige Wasserstände des Rheins.

Nach Angaben der Stadt liegen die Wasserstände deutlich unter dem gleichwertigen Wasserstand.

Dieser gleichwertige Wasserstand gilt als Richtwert für den Rhein.

Der Richtwert soll die garantierte Mindestfahrrinnentiefe sicherstellen.

Diese Mindestfahrrinnentiefe gilt für frei fließende Flüsse wie den Rhein.

Der Baufortschritt hängt deshalb vom Wasserstand ab.

Die einzuhängenden Stahlbauteile werden vom Vormontageplatz transportiert.

Der Vormontageplatz liegt im Mannheimer Hafen.

Die Stahlbauteile transportiert man per Schiff nach Koblenz.

Die Verzögerung entsteht, weil der Schiffstransport bei niedrigem Wasser schwieriger wird.

Das Tiefbauamt nennt auch das Transportgewicht der Stahlteile.

Die beiden Großbauteile wiegen jeweils knapp 500 Tonnen.

Eine Alternative zu diesem Transportweg ist nach Angaben des Tiefbauamts nicht möglich.

Ob die Verzögerung die gesamte Bauzeit beeinflusst, ist derzeit offen.

Auch der Umfang der Wirkung ist derzeit noch nicht bekannt.

Die Stadt Koblenz stellt aktuelle Informationen zum Baufortschritt regelmäßig bereit.

Die Adresse lautet www.koblenz-baut.de.