„Haus der Perspektiven“ in Büdesheim: Caritas, vhs Bingen und Zoar stellen gemeinsamen Standort vor

Oberbürgermeister Thomas Feser hebt barrierefreie Räume und kurze Wege hervor – beim Tag der offenen Tür informieren sich Bürgerinnen und Bürger über Angebote der drei Einrichtungen.

„Haus der Perspektiven“ in Büdesheim: Caritas, vhs Bingen und Zoar stellen gemeinsamen Standort vor
Foto: Stadt Bingen / Stefan Dory

Caritas, Volkshochschule (vhs) Bingen und Zoar haben am Mittwochnachmittag mit einem Tag der offenen Tür ihren gemeinsamen Standort, das „Haus der Perspektiven“ in Büdesheim, der Öffentlichkeit vorgestellt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über die Angebote der drei Einrichtungen zu informieren. Offiziell eröffnet wurde der Standort im November 2025.

Bildung, Beratung und Teilhabe unter einem Dach

Oberbürgermeister Thomas Feser hob bei der Begrüßung die Bedeutung des neuen Standorts für die Stadt hervor. Zoar, Caritas und Volkshochschule brächten dort ihre jeweiligen Stärken zusammen, sagte er. Das sei für Bingen ein großer Gewinn.

Der Name „Haus der Perspektiven“ sei treffend gewählt, so Feser. Perspektiven entstünden dort, wo Menschen Unterstützung erhielten, lernen, sich beraten lassen oder anderen begegnen könnten.

Die Volkshochschule Bingen steht am neuen Standort für Bildung, Weiterentwicklung und Begegnung. Nach Angaben der Einrichtung gehören dazu Sprach- und Integrationskurse sowie Angebote rund um Freizeit, Gesundheit, Kultur und Musik.

Die Caritas bietet dort Beratungen zu unterschiedlichen Lebensthemen an. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort hören zu, informieren und unterstützen.

Zoar ergänzt den Standort mit seinem sozialen Engagement für Menschen mit Behinderungen und setzt damit ein Zeichen für gelebte Teilhabe in der Stadtgesellschaft.

Barrierefreie Räume und kurze Wege

Das „Haus der Perspektiven“ verfügt über helle, moderne und barrierefreie Räume und ist verkehrsgünstig gelegen. Damit ist aus Sicht von Thomas Feser eine wichtige Voraussetzung geschaffen, damit die Angebote der drei Träger von der Bürgerschaft unkompliziert genutzt werden können.

Der Oberbürgermeister betonte zudem, dass die Zusammenarbeit unter einem Dach weit mehr als eine räumliche Lösung sei. Kurze Wege schafften die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam gute Ideen zu entwickeln. Wenn Bildung, Beratung und soziale Unterstützung zusammengedacht würden, entstehe ein Mehrwert für die Menschen, die diese Angebote nutzten.

Einblicke beim Tag der offenen Tür

Beim Tag der offenen Tür informierte die Caritas über ihre Beratungsangebote und lud zum Mitmachen ein. Die vhs stellte unter anderem ihre Sprach-, Integrations- und Freizeitangebote vor. Zoar gab Einblicke in seine Arbeit.

Zum Abschluss dankte Thomas Feser allen Mitarbeitenden von Zoar, Caritas und Volkshochschule Bingen für ihr Engagement sowie allen weiteren Beteiligten, die zur Entstehung des „Hauses der Perspektiven“ beigetragen haben.

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