35 Jahre Jugendfeuerwehr Bingen am Rhein: Grillabend zum Jubiläum

Oberbürgermeister Thomas Feser würdigt die langjährige Nachwuchsarbeit seit der Gründung im April 1991 und dankt den Ehrenamtlichen

Wehrleiter), Ingo Müller, Matthias Krick, OB Thomas Feser, Andreas Kerner, Sascha Welpe und Kai Krick.
Wehrleiter), Ingo Müller, Matthias Krick, OB Thomas Feser, Andreas Kerner, Sascha Welpe und Kai Krick.Foto: Ralfwelpe

Mit einem Grillabend im Feuerwehrhaus Kempten hat die Jugendfeuerwehr Bingen am Rhein ihr 35-jähriges Bestehen gefeiert. Oberbürgermeister Thomas Feser gratulierte zu diesem Anlass und würdigte die langjährige Nachwuchsarbeit der Feuerwehr Bingen.

Feser erinnerte daran, dass die Jugendfeuerwehr im April 1991 gegründet wurde. Ziel war es, junge Menschen für den Feuerwehrdienst zu begeistern und den Nachwuchs für die Einsatzabteilungen zu sichern. Zu Beginn gehörten der Jugendfeuerwehr 23 Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren an, betreut von zwölf Ausbilderinnen und Ausbildern aus allen Binger Stadtteilen.

Zu den ersten Mitgliedern zählten unter anderem Marco Woog, Matthias Jäckel, Sascha Welpe und Kai Krick. Sie stehen heute als stellvertretende Wehrleiter beziehungsweise Wehrführer in Verantwortung bei der Feuerwehr Bingen. Insgesamt leisten nach Angaben der Stadt bis heute 87 ehemalige Mitglieder der Jugendfeuerwehr aktiv Dienst bei der Feuerwehr Bingen am Rhein.

Aktuell zählt die Jugendfeuerwehr 26 Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren. Wegen der großen Nachfrage laufen bereits Planungen, die Kapazität auf bis zu 40 Kinder und Jugendliche zu erweitern.

Über die vergangenen 35 Jahre haben zahlreiche ehrenamtliche Jugendfeuerwehrwarte und ihre Stellvertreter die Arbeit geprägt. Genannt wurden Matthias Pohl mit Alexander Pohl als Stellvertreter, Patrick Neumann mit Andreas Kerner, Volker Reinke mit Andreas Kerner, Matthias Krick mit Manuel Schätzl, Maurice Legrand mit Simone Rösch, Simone Rösch mit Marc Schätzl, Sebastian Tonollo mit Ingo Müller sowie zuletzt Oliver Sterz mit Dominik Schätzl.

Feser dankte allen Jugendfeuerwehrwarten, ihren Stellvertretern sowie den Betreuern und Ausbildern für ihr ehrenamtliches Engagement. Es habe Generationen von Jugendlichen geprägt und den Grundstein für eine leistungsfähige Feuerwehr gelegt, sagte er.

In seiner Ansprache hob der Oberbürgermeister außerdem die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit in der Stadt hervor. Sie seien ein unverzichtbarer Pfeiler der Sicherheit, stünden rund um die Uhr bereit und übernähmen Verantwortung für die Gemeinschaft.

Die Jugendfeuerwehr blickt auf zahlreiche Höhepunkte zurück, darunter die ersten Pfingstzeltlager, die Bachpatenschaft für den „Schwarzgewanner Graben“ und die Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlagers 2023 auf dem Rochusberg. Dieses Zeltlager wird die Jugendfeuerwehr 2027 erneut ausrichten. Ergänzend gehören Jahreshauptversammlungen, Weihnachtsfeiern und Grillabende fest zum Feuerwehrleben.

Zum Abschluss seiner Rede dankte Feser nochmals allen, die in den vergangenen 35 Jahren zum Erfolg der Jugendfeuerwehr beigetragen haben, und wünschte den Gästen einen schönen Jubiläumsabend sowie gesellige Stunden beim anschließenden Grillfest.

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