Ausgebuchte museumspädagogische Ferienaktion auf der Ebernburg
Puppenspiel und Bastelangebot mit dem „Hohnsteiner Kasper“ und dem Museum für PuppentheaterKultur Bad Kreuznach

Museumspädagogische Ferienaktion auf der Ebernburg
Das Museum für PuppentheaterKultur der Stadt Bad Kreuznach war in den Sommerferien mit einer museumspädagogischen Aktion in Bad Münster am Stein-Ebernburg zu Gast. Nachdem das Museum in den vergangenen Jahren bereits die Bad Kreuznacher Ortsbezirke Planig, Winzenheim und Ippesheim besucht hatte, fand das Format „Museum vor Ort“ nun auf der Ebernburg statt.
Nach Angaben des Museumsleiters Markus Dorner war die Idee, die Stimmung der sächsischen Burg Hohnstein mit ihrer einhundertjährigen Kaspertradition auf die Ebernburg zu übertragen. Im Luthersaal begann die Veranstaltung mit einer Begrüßung durch den „Hohnsteiner Kasper“ aus dem Sammlungsfundus des PuK-Museums. Anschließend zog das Puppenspiel „Omma und Bello“ die zahlreichen Gäste in seinen Bann.
Puppenspiel und Bastelangebot
Für das Puppenspiel war Volker Schrills vom Figurentheater „Blaues Haus“ verantwortlich, der als Handpuppenspieler auftrat. Im Anschluss konnten die Teilnehmenden im Innenhof der Burg einfache Handpuppen und kleine Marionetten selbst basteln. Das Museumsteam mit Ingrid Bienick, Michaela Walldorf und Karim Haffar hatte das Angebot vorbereitet.
Ausgebuchte Aktion auf der Ebernburg
Die Aktion „Museum vor Ort“ war ausgebucht. Finanziert wurde sie aus Mitteln des Kultursommers Rheinland-Pfalz und durch eine Spende des Fördervereins ermöglicht. Das PuK-Team dankte zudem der Bildungsstätte Ebernburg für die Kooperation.
Positive Resonanz aus Stadt und Stadtteil
Kulturdezernent Mirko Helmut Kohl erklärte: „Bereits in Winzenheim konnte ich erleben, wie gebannt Kinder dem Puppenspiel folgen und wie sehr es sie begeistert. Das anschließende Basteln vertieft das Erlebnis und fördert Kreativität. Eine gelungene Aktion für einen ausgefüllten Ferientag.“
Auch Ortsvorsteherin Birgit Ensminger-Busse begrüßte das Angebot auf der Ebernburg. Sie sprach von einer „wunderbaren Symbiose von Kunst und Kulturstätte“, die sie als Ortsvorsteherin gerne vertiefen möchte, „vor allem auch als Kreativ- und Selbstentfaltungsangebot für unsere heranwachsende Generation“.
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