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Film und Fernsehen

New8 verlängert Serienkooperation um drei Jahre

Öffentlich-rechtliche Sender stärken gemeinsam europäische Serien mit gesellschaftlich relevanten Themen

Von Redaktion28.01.26, 13:48

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JM
Jasmin Maeda

Die öffentlich-rechtlichen Senderpartner der europäischen Initiative "New8" setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Wie im Rahmen der TV Drama Vision des Göteborg Film Festivals am 28. Januar 2026 bekanntgegeben wurde, verlängern alle acht beteiligten Rundfunkanstalten ihr Serienabkommen um weitere drei Jahre.

Starke öffentlich-rechtliche Allianz

Zu den Partnern von "New8" zählen die Sender SVT (Schweden), DR (Dänemark), YLE (Finnland), RÚV (Island), NRK (Norwegen), VRT (Flandern/Belgien), NPO (Niederlande) sowie das ZDF (Deutschland). Die Kooperation steht für hochwertige und relevante Serieninhalte, die durch die enge Zusammenarbeit der beteiligten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten entstehen.

Die Verlängerung der Partnerschaft zielt darauf ab, den Kooperationsrahmen weiterzuentwickeln und die inhaltliche Zusammenarbeit auszubauen. Damit soll auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit europäischer Serien gestärkt werden. "New8" zeigt anhand gemeinsamer Produktionen, welche Programmqualität durch vereintes Engagement möglich ist.

Erfolgreiche Serien und internationale Anerkennung

Die Initiative kann auf zahlreiche Nominierungen und Auszeichnungen für Projekte wie "Affäre Cum-Ex" und "Elixir" verweisen. Auch die Angebote des verbundenen Streamingportals haben die internationale Bedeutung und das kreative Potenzial der Partnerschaft deutlich gemacht. Laut Jasmin Maeda, Hauptredaktionsleiterin der Internationalen Serien, unterstreichen diese Erfolge die Stärke der transnationalen Kooperation.

Gesellschaftlich relevante Themen im Fokus

Seit dem Start von "New8" im Jahr 2023 steht das Potenzial europäischer Koproduktionen im Zentrum. Die künftigen Projekte der Sendergemeinschaft wollen weiterhin gesellschaftlich relevante Fragestellungen beleuchten. So werden Themen wie Rassismus, sozialer Zusammenhalt, Innovation und unternehmerische Verantwortung in neuen Serien wie "After Benjamin" oder "Stenbeck – Geschichte eines Medienmoguls" aufgegriffen.

  • Produktionen wie "Push" und "Queen of Fucking Everything" thematisieren soziale Ungleichheit, weibliche Lebenswelten und Identitätsfragen.

  • Mit Formaten wie "This is Not a Murder Mystery" setzen die Partner weiterhin auf innovative Erzählansätze und unterhaltsame Fiktion.

    Europäische Koproduktionen stärken Vielfalt

    Die gemeinsame Serienoffensive hat gezeigt, wie Zusammenarbeit auf europäischer Ebene neue Impulse für Themenvielfalt und Qualität setzt. Die Fortführung des Abkommens verspricht weiterhin hochwertige Produktionen und ein breites Spektrum gesellschaftlich relevanter Inhalte, die auch international Beachtung finden.

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