Aktionswochen „Jeder Stecker zählt!“ im Landkreis Südliche Weinstraße

EWW beteiligt sich an Aktionswochen „Jeder Stecker zählt“: Bis 18.10. informiert der Landkreis Südliche Weinstraße zum richtigen E-Schrott-Recycling.

Von Redaktion LK Südliche Weinstraße2 Min. Lesezeit
Jeder Stecker zählt: Während der bundesweiten Aktionswochen vom 5. bis 18. Oktober steht die richtige Rückgabe ausgedienter Elektrogeräte im Mittelpunkt.

Foto: suedliche-weinstrasse.de

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Der Eigenbetrieb WertstoffWirtschaft (EWW) des Landkreises Südliche Weinstraße beteiligt sich vom 5. bis 18. Oktober an den bundesweiten Aktionswochen „Jeder Stecker zählt! Deutschland sammelt E-Schrott“. Rund um den International E-Waste Day am 14. Oktober informieren Kommunen, Unternehmen, Vereine und Entsorgungsbetriebe darüber, wie und wo ausgediente Elektrogeräte richtig zurückgegeben werden können.

„Viele Elektrogeräte enthalten wertvolle Rohstoffe, die sich wiederverwenden lassen. Voraussetzung dafür ist, dass die Geräte nicht im Hausmüll landen, sondern richtig zurückgegeben und recycelt werden“, sagt Landrat Dietmar Seefeldt. EWW-Werkleiter Christoph Stöffler ergänzt: „Wer alte Elektrogeräte richtig entsorgt, schont Ressourcen und schützt zugleich Mensch und Umwelt.“

Alles mit Stecker, Akku oder Batterie zählt

Elektroschrott gehört weltweit zu den am schnellsten wachsenden Abfallströmen. Alte Elektrogeräte enthalten unter anderem Kupfer, Eisen, Gold und Neodym sowie Kunststoffe und Glas. Durch Recyclingverfahren können viele dieser Materialien zurückgewonnen und für neue Produkte nutzbar gemacht werden. Werden Elektrogeräte falsch entsorgt, gehen diese Rohstoffe verloren. Zudem können Schadstoffe wie Quecksilber oder bestimmte Kältemittel in die Umwelt gelangen.

Grundsätzlich gilt: Alles, was Strom benötigt – ob über Stecker, Akku, Batterie oder Solarzelle – und nicht mehr genutzt werden kann, zählt als Elektroaltgerät und gehört nicht in den Hausmüll. Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne weist darauf hin, dass ein Produkt getrennt entsorgt werden muss.

Elektroschrott ist nicht immer auf den ersten Blick als solcher erkennbar. Dazu zählen beispielsweise Möbel mit integrierter Beleuchtung, sprechendes Kinderspielzeug, blinkende LED-Schuhe oder E-Zigaretten.

Funktionierende Geräte sollten nach Möglichkeit weitergegeben oder wiederverwendet werden. Bei defekten Geräten kann sich zunächst eine Reparatur lohnen. Repair-Cafés und andere Reparaturinitiativen bieten dabei Unterstützung. Anlaufstellen finden Interessierte unter www.reparatur-initiativen.de.

Rückgabe im Handel und im Landkreis

Viele ausgediente Elektrogeräte lassen sich kostenlos im Handel zurückgeben. Elektro- und Elektronikgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von mindestens 400 Quadratmetern sowie Lebensmittelhändler mit einer Gesamtverkaufsfläche von mindestens 800 Quadratmetern, die Elektrogeräte anbieten, müssen Altgeräte zurücknehmen. Kleingeräte bis 25 Zentimeter können dort grundsätzlich auch ohne Neukauf abgegeben werden. Größere Altgeräte müssen Händler beim Kauf eines entsprechenden Neugeräts zurücknehmen. Auch Online-Händler müssen Möglichkeiten zur Rücksendung oder Abholung anbieten. Wer E-Zigaretten verkauft, muss ausgediente Geräte ebenfalls zurücknehmen.

Im Landkreis Südliche Weinstraße können Bürgerinnen und Bürger Elektroaltgeräte außerdem in den WertstoffWirtschaftszentren Nord bei Edesheim und Süd bei Billigheim-Ingenheim abgeben. Auch die Sperrmüllsammlung nimmt entsprechende Geräte mit. Vor der Abgabe von Handys, Computern oder Festplatten sollten Nutzerinnen und Nutzer persönliche Daten löschen.

Weitere Informationen zu den Aktionswochen, zur richtigen Rückgabe von Elektroaltgeräten und zu Rückgabestellen gibt es unter www.e-schrott-entsorgen.org.

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