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Von: Neues aus Kaiserslautern
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An: Unsere Redaktion
Betreff: PM: Stadtrat stützt die Gartenschau
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Bitte um Veröffentlichung:
Stadtrat stützt die Gartenschau
Neues Finanzierungsmodell sichert Betrieb über 2026 hinaus
Der Weiterbetrieb der in finanzielle Nöte geratenen Gartenschau
Kaiserslautern ist für die nächsten zehn Jahre gesichert. Der Stadtrat hat
in seiner Sitzung am 31. August einen Grundsatzbeschluss gefasst, die
Gartenschau weiterhin innerhalb der Gemeinnützigen
Integrationsgesellschaft Kaiserslautern mbH (iKL) zu unterstützen. Auch
einem neuen Finanzierungsmodell wurde mehrheitlich zugestimmt und damit
den Weg für eine langfristige Sicherung des beliebten Freizeit- und
Erholungsangebots freigemacht.
Nachdem die Notlage im Herbst 2025 zu Tage trat, wurde die Verwaltung in
der Stadtratssitzung am 10. November beauftragt, ein mittel- bis
langfristiges Konzept zum Fortbestand der Gartenschau innerhalb der
Gesellschaft zu erstellen. Um den Fortbestand der Gartenschau zu
gewährleisten und einen tragfähigen Betrieb zu ermöglichen, wurden von der
iKL in den letzten Jahren durch eigene Kraftanstrengungen bereits
Einsparmaßnahmen umgesetzt. Ein weiteres Potenzial konnte nicht ermittelt
werden.
Kern des neuen Modells ist eine Erhöhung des jährlichen städtischen
Zuschusses um 550.000 Euro auf 1,45 Millionen Euro ab dem Jahr 2027. Ab
2028 soll der Zuschuss zudem jährlich an die Inflationsentwicklung
angepasst werden. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen Vertrag zur
Ausgestaltung des Betriebskostenzuschusses ab 2027 mit einem jährlichen
Inflationsausgleich ab 2028 mit der Gesellschaft vorzubereiten. Damit
erhält die Gartenschau mehr Planungssicherheit und eine verlässlichere
finanzielle Grundlage.
Die höhere städtische Unterstützung ist mit einer Neuordnung der
bisherigen vertraglichen Ausgestaltung verbunden. Der bisher bereits
gewährte Zuschuss für den Grünflächentrupp wird mit der vertraglichen
Neugestaltung in den neuen Betriebskostenzuschuss eingerechnet. Die Stadt
bewirtschaftet zudem künftig ihre Parkplätze in eigener Zuständigkeit. Die
daraus erzielten Einnahmen werden der Gartenschau über eine entsprechende
Kompensation weiterhin zugutekommen und ebenfalls in den einheitlichen
Betriebskostenzuschuss eingerechnet. Auch bei der Veranstaltungshalle, wo
früher die städtische Eisbahn ihr Zuhause fand, wird die bisherige
Regelung neu geordnet. Der bestehende Mietvertrag zwischen der Stadt und
der iKL soll aufgelöst werden. Die iKL erhält damit die Möglichkeit, die
Halle selbst zu vermarkten. Generell sollen auf Grundlage des Beschlusses
alle bestehenden Vereinbarungen mit der iKL nun neu gefasst und in einem
langfristigen einheitlichen Vertrag gebündelt werden.
In Summe ergeben die Maßnahmen einen Betriebskostenzuschuss an die iKL
gGmbH in Höhe von 2.171.800 Euro, die in den städtischen Haushaltsplan ab
2027 eingestellt und sich ab 2028 entsprechend inflationär anpassen
werden.
„Die Gartenschau ist ein wichtiger Bestandteil unserer Stadt – für die
Lebensqualität, für Familien und als Ort der Begegnung und Inklusion. Mit
dem positiven Beschluss des Rats setzen wir ein klares Zeichen für ihren
Erhalt und schaffen zugleich eine langfristig tragfähige
Finanzierungsstruktur, wofür ich allen zustimmenden Ratsmitgliedern sehr
dankbar bin“, erklärt Oberbürgermeisterin Beate Kimmel.
Die Gartenschau ist seit der Landesgartenschau im Jahr 2000 ein fester
Bestandteil Kaiserslauterns und zieht jährlich rund 500.000 Besucherinnen
und Besucher an. Zugleich bietet der dortige Inklusionsbetrieb Menschen
mit Beeinträchtigung zur Teilhabe und Integration Chancen auf dem ersten
Arbeitsmarkt.
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