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Betreff: PM: Hohenstaufen-Gymnasium hat Schüler aus Portugal zu Gast
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Bitte um Veröffentlichung:
Hohenstaufen-Gymnasium hat Schüler aus Portugal zu Gast
Erasmus-Projekt befasst sich mit Arbeitsmigration nach Kaiserslautern
Bürgermeister Manfred Schulz hat am Donnerstagnachmittag im Namen der
Stadt eine elfköpfige Schülergruppe aus der Partnerstadt Guimarães
begrüßt, die derzeit am Hohenstaufen-Gymnasium im Rahmen eines
Erasmus-Projekts zu Gast ist.
Thematisch befassen sich die Schülerinnen und Schüler der Escola
Secundaria Martins Sarmento in dem Projekt mit der portugiesischen
Arbeitsmigration nach Kaiserslautern im 20. Jahrhundert. Viele Familien,
die damals aus Guimarães und Umgebung kamen, leben heute in
Kaiserslautern. ?Sie haben unsere Stadt mitgeprägt, bereichert und mit
aufgebaut?, so Bürgermeister Schulz. Zu den Schülerinnen und Schülern
gewandt fuhr er fort: ?Insofern ist Ihr Besuch auch eine kleine Rückkehr
zur gemeinsamen Geschichte ? eine Geschichte, die heute neue Kapitel
schreibt: in Klassenzimmern, auf Exkursionen, in Gesprächen und sicher
auch in mancher neuen Freundschaft.? Mit dem Erasmus-Projekt schlage man
eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen zwei Städten,
zwei Ländern ? und vielen jungen Lebenswegen.
Schulz lobte den Mut und die Offenheit, sich auf einen Schüleraustausch so
fern der Heimat einzulassen und bedankte sich bei den Organisatoren auf
portugiesischer wie auf deutscher Seite, wo vor allem Lehrer Norbert
Herhammer zu nennen ist, der die Schülergruppe auch in den Pfalzgrafensaal
zum Empfang der Stadt begleitete.
Entstanden ist der Kontakt nach Guimaraes eher zufällig im Rahmen einer
Fortbildung im benachbarten Porto im Herbst 2017. Nach einer ersten
Hospitation 2019 an der Escola Secundaria Martins Sarmento in Guimaraes
und weiteren Hospitationen auf Lehrerebene kam es dann Anfang 2024 zu
einem Besuch einer 20-köpfigen deutschen Gruppe in Portugal und noch im
selben Jahr zu einem Gegenbesuch einer portugiesischen Schülergruppe sowie
einer Reihe gegenseitiger individueller Schüleraufenthalte von zwei bis
sechs Wochen.
Foto: Stadt Kaiserslautern
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