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Betreff: PM: Delegationen aus sechs Partnerstädten zu Besuch
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Bitte um Veröffentlichung.
Delegationen aus sechs Partnerstädten zu Besuch
Eintrag ins Goldene Buch und Ausstellungseröffnung im Rathaus
Anlässlich des 750-jährigen Stadtjubiläums hatte Oberbürgermeisterin Beate
Kimmel alle Partnerstädte zu einem Besuch eingeladen. Nun sind am ersten
Septemberwochenende sechs internationale Delegationen nach Kaiserslautern
gereist. Die Gäste kommen aus Brandenburg an der Havel, Bunkyō-ku in
Japan, Columbia in den USA, Guimarães in Portugal, Pleven in Bulgarien und
Saint-Quentin in Frankreich.
„Es war mir ein großes Anliegen, unsere Partnerstädte gerade in diesem
besonderen Jahr nach Kaiserslautern einzuladen. Umso schöner ist es, dass
wir heute hier beisammen sind“, begrüßte Oberbürgermeisterin Beate Kimmel
die Delegationen am Freitag, 4. September 2026, im Pfalzgrafensaal des
Casimirschlosses. „Damit ist heute ein kleines Stück der Welt bei uns zu
Gast.“ Das passe sehr gut zu Kaiserslautern, das von Begegnungen, Vielfalt
und Weltoffenheit lebe. „Unsere Städtepartnerschaften schaffen
Möglichkeiten für Austausch und lassen uns andere Kulturen besser
kennenlernen. Dabei geht es auch darum, Unterschiede als Bereicherung zu
verstehen und gleichzeitig das in den Blick zu nehmen, was uns verbindet.“
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel sowie ihre Amtskolleginnen und
Amtskollegen aus den Partnerstädten trugen sich in das Goldene Buch der
Stadt Kaiserslautern ein. So hielten sie mit ihren Unterschriften diesen
gemeinsamen Besuch auch in der Stadtgeschichte fest: Oberbürgermeister
Daniel Keip für Brandenburg an der Havel, Oberbürgermeister Hironobu Nari
sawa für Bunkyō-ku, Amy Rivera für Columbia und stellvertretend für
Oberbürgermeister Daniel J. Rickenmann, Oberbürgermeister Ricardo Araujo
für Guimarães, Oberbürgermeister Valentin Hristov für Pleven und
Oberbürgermeisterin Frédérique Macarez für Saint-Quentin.
„Unsere Städtepartnerschaften beruhen auf gemeinsamen Werten. Auf der
Überzeugung, dass wir miteinander im Gespräch bleiben müssen, dass
Demokratie von Austausch und gegenseitigem Respekt lebt und dass Frieden
und Verständigung immer wieder neu gepflegt werden müssen“, so
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel. Dies werde auf vielen Ebenen gelebt: Der
fachliche Austausch zwischen Institutionen und Verwaltungen, aber auch der
gesellschaftliche Austausch zwischen Schulen und Vereinen sowie private
Begegnungen wie Schüleraustausche verbinden Kaiserslautern mit seinen
Partnerstädten. „Aus dem persönlichen Austausch können sich Verbindungen
und Freundschaften entwickeln, die viele Jahre tragen“, wies Kimmel darauf
hin, dass internationale Beziehungen nicht nur auf politischer Ebene,
sondern vor allem zwischen Menschen entstünden.
Anschließend eröffnete das Stadtoberhaupt im Beisein der Delegationen die
Ausstellung „Twin Cities – Unsere Partnerstädte“ im Rathausfoyer. Diese
zeigt Spuren der Kaiserslauterer Städtepartnerschaften aus den vergangenen
Jahrzehnten wie Erinnerungsstücke, Geschenke und Urkunden, mit denen die
Verbindungen einst offiziell besiegelt wurden. Ganz aktuell ist eine
Forellen-Plastik aus Columbia hinzugekommen, gestaltet von der
ukrainischen Künstlerin Yevheniia Bazaliy.
„Im Rahmen der 750-jährigen Verleihung der Stadtrechte an Kaiserslautern
blicken wir besonders intensiv auf das, was unsere Stadt geprägt hat. Die
Ausstellung zeigt, dass ein Teil unserer jüngeren Geschichte auch über die
Stadtgrenzen hinaus geschrieben wurde: Gemeinsam mit Menschen in unseren
Partnerstädten, die über viele Jahre Verbindungen nach Kaiserslautern
aufgebaut und gepflegt haben“, so Oberbürgermeisterin Beate Kimmel. „Die
Ausstellung macht aber auch Lust auf das, was vor uns liegt. Zu den
Erinnerungsstücken werden neue hinzukommen und auch die Verbindungen
zwischen den Menschen in unseren Städten werden weiterwachsen.“
Zu Beginn der Ausstellungeröffnung lief ein Ausschnitt aus einem Film, der
eigens für den Besuch der Partnerstädte entstanden ist. Bürgerinnen und
Bürger aus Kaiserslautern erzählen darin von ihren persönlichen
Erlebnissen in und Begegnungen mit den Partnerstädten. Bernd Klesmann,
Leiter des Stadtmuseums und Stadtarchivs hielt einen Kurzvortrag über die
Geschichte der Partnerstädte. Musikalisch untermalt wurde die
Ausstellungseröffnung von Sandrine Liksen und Patrick Andre von der
Musikschule mit Gesang und Gitarre.
Oberbürgermeisterin Kimmel dankte den Kolleginnen und Kollegen, die sich
um die Städtepartnerschaften kümmern sowie den Besuch organisiert und
begleitet haben. Dem Stadtmuseum und dem Stadtarchiv dankte sie für die
Zusammenstellung der Exponate für die Ausstellung.
Bereits am Donnerstagabend hatten die Delegationen aus den Partnerstädten
bei der Eröffnung des Barbarossafests „Swinging Lautern“ die Stadt von
ihrer geselligen Seite kennengelernt. Am Freitagnachmittag des 4.
Septembers ging es für die Gäste zur Hochschule Kaiserslautern, um einen
Einblick in die aktuelle Forschung zu erhalten. Anschließend stand eine
Führung über das Pfaff-Gelände auf dem Programm. Am Samstag, 5. September,
besucht die Gruppe den Lauterer Markt und die Innenstadt. Auch geht es zum
Spiel des 1. FCK ins Fritz-Walter-Stadion sowie in den Japanischen Garten.
Am Sonntag, 6. September, endet der Besuch der Delegationen in
Kaiserslautern mit vielen schönen Eindrücken und Plänen für zukünftige
Begegnungen zwischen den Städten.
Fotos (c): Stadt Kaiserslautern
BU1: Oberbürgermeisterin Beate Kimmel begrüßte die Gäste im
Pfalzgrafensaal.
BU3: V.l.: Oberbürgermeister Hironobu Narisawa, Amy Rivera stellvertretend
für Oberbürgermeister Daniel J. Rickenmann, Oberbürgermeister Daniel Keip,
Oberbürgermeisterin Frédérique Macarez, Oberbürgermeisterin Beate Kimmel,
Oberbürgermeister Ricardo Araujo und Oberbürgermeister Valentin Hristov
nach dem Eintrag ins Goldene Buch.
BU5: Oberbürgermeisterin Beate Kimmel eröffnete die Ausstellung "Twin
Cities - Unsere Partnerstädte" im Foyer des Rathauses.
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