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Betreff: PM: Stadtrat beschließt städtischen Haushalt für 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Bitte um Veröffentlichung:
Leicht verbessert, aber immer noch deutlich im Minus
Stadtrat beschließt städtischen Haushalt für 2026
Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 24. November den Haushalt der Stadt
Kaiserslautern für das Jahr 2026 beschlossen. Das Zahlenwerk fällt
gegenüber dem im Juni eingebrachten Entwurf leicht verbessert aus. Grund
dafür sind unter anderem die aktuellen Daten zu den Schlüsselzuweisungen
oder die Mittel aus dem Sofortprogramm „Handlungsstarke Kommunen“, die der
Stadt zusätzliche Handlungsspielräume verschaffen.
Verzeichnete das Jahresergebnis im Haushaltsentwurf, den
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel im Juni in den Rat einbrachte, noch ein
Defizit von 65 Millionen Euro, so liegt es nun nur noch bei rund 35
Millionen Euro. Trotz der weiterhin ansteigenden Aufwendungen im Sozial-
und Jugendhilfebereich und bei den Personalaufwendungen und einem
deutlichen Rückgang bei den Gewerbesteuererträgen konnte der
Jahresfehlbetrag damit sogar gegenüber dem Vorjahr um rund 3 Millionen
Euro reduziert werden.
Vom gesetzlichen Gebot, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, ist die
Stadt damit aber dennoch weit entfernt, wie bereits 2025. Und das trotz
größter Bemühungen: Wir haben alle Anstrengungen unternommen, die Ansätze
im Rahmen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu halten“, so
Oberbürgermeisterin Kimmel. Ein besonderer Belastungsfaktor ist erneut der
Bereich Jugend und Soziales, der rund 35 Prozent der städtischen
Aufwendungen ausmacht. Auch der Personaletat hat sich deutlich erhöht –
getrieben durch Tarifsteigerungen und steigende Anforderungen, etwa bei
Feuerwehr, Digitalisierung oder Bildung.
Nach dem Beschluss durch den Stadtrat wird der Haushalt nun an die
Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier gesendet, die den
Haushalt genehmigen muss. Er war bereits im Entwurfsstatus Mitte Juni mit
der Kommunalaufsicht vorberaten worden.
Mit