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Betreff: PM: „Wein im Park“ an Pfingsten gesichert
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Bitte um Veröffentlichung senden wir Ihnen eine gemeinsame
Pressemitteilung der Stadtverwaltung Kaiserslautern und der Event Team
Eventagentur GmbH.
„Wein im Park“ an Pfingsten gesichert
Neue Bühne soll Lärmschutz gewährleisten
Nach Aufregung um die kurzfristige Absage der Herbstversion gibt es gute
Nachrichten für die Zukunft von „Wein im Park“. Auf Einladung von
Bürgermeister Manfred Schulz fand ein konstruktiver runder Tisch statt, an
dem Vertreter der beteiligten städtischen Ämter und Veranstalter Michael
Blauth zusammenkamen. Dabei wurde ein tragfähiger Kompromiss gefunden, der
die Durchführung von „Wein im Park“ an Pfingsten im kommenden Jahr
sichert.
Vorausgegangen war eine heftige öffentliche Diskussion. Nach der
Berichterstattung in der „Rheinpfalz“ über die nicht genehmigte
Herbstversion von „Wein im Park“ hatte sich in den sozialen Medien ein
wahrer Shitstorm entfesselt, da das Unverständnis in der Bevölkerung über
die Absage zu groß war. „Wir hatten sogar Anrufe von Bewohnern direkt am
Volkspark, die uns versicherten, dass sie sich nicht beschwert hatten“,
berichtet Blauth über die große Solidarität aus der Nachbarschaft.
Um die Anwohner wirksam vor Lärmbelästigung zu schützen und gleichzeitig
den Fortbestand des beliebten Formats zu ermöglichen, wurde nun ein
kooperativer Weg vereinbart. Der Veranstalter wird im kommenden Jahr eine
eigene Bühne aufstellen, die so ausgerichtet ist, dass die Spielrichtung
zum „Warmfreibad“ zeigt – der Schall wird dadurch gezielt weg von den
nächstgelegenen Wohnhäusern geleitet.
Zusätzlich wird während der gesamten vier Veranstaltungstage eine
professionelle Lärmmessung an dem 140 Meter entfernten Messpunkt
durchgeführt. „Wir brauchen verlässliche Zahlen, um zu sehen, ob die
Neuausrichtung der Bühne eine Verbesserung gebracht hat“, erklärt Blauth.
Mit dem gefundenen Kompromiss kann der Veranstalter gut leben: „Wir wollen
die Anwohner ja nicht über Gebühr belasten“, betont er.
Bürgermeister Manfred Schulz unterstrich im Rahmen des Gesprächs, dass die
Stadt froh über das große Engagement und den überregionalen Erfolg der
Veranstaltung ist. „Wir sind ja keine Verhinderer“, so Schulz mit Blick
auf die lösungsorientierte Atmosphäre. Der runde Tisch hat gezeigt, dass
sich durch technischen Sachverstand und offenen Dialog gute Wege finden
lassen, um den Erhalt dieses generationsübergreifenden Kultur- und
Begegnungsformats im Volkspark auch in Zukunft zu sichern.
Mit
Anhänge
- pm_wein_im_park_261015.docx44 KB
- stg132521 KB