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Betreff: PM: Kaiserslautern setzt starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Bitte um Veröffentlichung.
Kaiserslautern setzt starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Offizieller Start der Orange Days 2025 im Rathaus
Am Dienstag, 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von
Gewalt an Frauen, wurden die Orange Days 2025 im Kaiserslauterer Rathaus
offiziell eröffnet. Unter dem diesjährigen Schwerpunkt „Sexualisierte
Gewalt“ setzt die Stadt Kaiserslautern mit einem vielseitigen Programm
wieder ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Der Auftakt
hatte bereits am Samstag stattgefunden, bei einer Silent Demo zur
Solidaritätsbekundung mit Betroffenen von Gewalt.
„Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist noch immer weit verbreitet. Genau
deshalb ist es so wichtig, eine klare Haltung einzunehmen“, so
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel bei der Eröffnungsveranstaltung im
Rathaus. „Sexualisierte Gewalt ist keine Privatsache, sie betrifft uns
alle.“ Denn gemeinsam seien Veränderungen erreichbar, damit sich jede Frau
und jedes Mädchen sicher fühlen könne.
Das Statement „Die Scham muss die Seite wechseln“ von Gisèle Pelicot,
Betroffene von sexualisierter Gewalt, war an der Wand des Großen Ratssaals
im Rathaus zu lesen. „Diese starke Frau ist mit ihrem Mut, sexualisierte
Gewalt öffentlich zu machen, und mit ihrer Entschlossenheit, gegen
Ungerechtigkeiten anzukämpfen, ein großes Vorbild für uns alle“, erklärte
die Oberbürgermeisterin in ihrer Rede. Sie habe damit auch gezeigt, dass
Veränderungen möglich seien. So war Ende Oktober 2025 in Frankreich die
Gesetzgebung zu „Nur Ja heißt Ja“ geändert worden.
Weitere Grußworte sprachen Richard Hackländer, Dekan des protestantischen
Kirchenbezirks Kaiserslautern, und Katharina Disch,
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kaiserslautern. Anschließend gab es
im fast voll besetzten Großen Ratssaal eine Podiumsdiskussion mit
Christina Franck und Hannah Schumacher vom Frauennotruf Kaiserslautern
sowie mit der Fotokünstlerin Hannah Luzia Pütz, deren Ausstellung
„Sexualisierte Gewalt im Alltag“ im Rathausfoyer besucht werden konnte.
Seit September 2025 unterstützt und berät der Frauennotruf Kaiserslautern
Betroffene und deren Bezugspersonen zum Thema sexualisierte Gewalt. Das
Hilfetelefon ist unter der Nummer 116016 rund um die Uhr erreichbar, auch
online und als Chat. Gefördert wird der Frauennotruf vom Ministerium für
Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz.
Hannah Luzia Pütz erzählte über ihre Ausstellung, die
Schwarz-Weiß-Fotografien mit Zitaten zeigt, die Opfer sexualisierter
Gewalt zu hören bekamen. Mit dem Projekt wolle die junge Künstlerin
Aufmerksamkeit schaffen und zeigen, wie vielfältig und alltäglich
sexualisierte Gewalt sei.
Organisiert wurde die offizielle Eröffnungsveranstaltung der Orange Days
vom Netzwerk gegen Gewalt an Frauen Kaiserslautern. Der Impuls e.V. sorgte
für Tee und Gebäck. Noch bis zum 10. Dezember stehen verschiedene
Veranstaltungen und Aktionen auf dem Programm, die auf die Problematik der
geschlechtsspezifischen Gewalt aufmerksam machen. Weitere Informationen
dazu gibt es unter www.kaiserslautern.de.
Hintergrundinformation
Auch in diesem Jahr beteiligt sich Kaiserslautern an den internationalen
Orange Days, die vom 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung
von Gewalt gegen Frauen, bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der
Menschenrechte, stattfinden. Unter dem diesjährigen Schwerpunkt
„Sexualisierte Gewalt“ laden zahlreiche Initiativen, Vereine und
Institutionen der Stadt und des Landkreises Kaiserslautern zu vielfältigen
Aktionen, Gesprächen und Veranstaltungen ein.
Foto (c): Stadt Kaiserslautern
BU: V.l.: Oberbürgermeisterin Beate Kimmel, Christina Franck, Hannah Luzia
Pütz, Hannah Schumacher und Gleichstellungsbeauftragte Katharina Disch bei
der Eröffnung der Orange Days im Großen Ratssaal.
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