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Betreff: PM: WVE und Stadt geben gemeinsamen Startschuss für Erweiterung des Gewerbegebiets Nordost
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Bitte um Veröffentlichung:
Neue Flächen für kleine und mittlere Unternehmen
WVE und Stadt geben gemeinsamen Startschuss für Erweiterung des
Gewerbegebiets Nordost
Mit dem symbolischen Spatenstich ist am 29. Juli der Startschuss für die
Erweiterung des Gewerbegebiets Nordost am Wartenberger Weg (nördlich
Hertelsbrunnenring) gefallen. Auf einer Fläche von rund 60.000
Quadratmetern entstehen neue Gewerbeflächen, die insbesondere kleineren
und mittelständischen Unternehmen sowie Handwerksbetrieben Raum für
Entwicklung bieten. Mit dem Spatenstich beginnt somit die nächste Phase
eines Projekts, das die wirtschaftliche Entwicklung Kaiserslauterns
langfristig unterstützen und Unternehmen neue Chancen am Standort bieten
soll.
Die Nachfrage nach geeigneten Gewerbeflächen ist in Kaiserslautern seit
Jahren hoch. Mit der Erweiterung des Gewerbegebiets schafft die Stadt neue
Möglichkeiten für Unternehmen, die sich innerhalb des Stadtgebiets
weiterentwickeln oder neu ansiedeln möchten. Insgesamt sollen hier rund 20
neue Gewerbeansiedlungen möglich werden. „Mit der Erweiterung des
Gewerbegebiets Nordost senden wir ein positives Signal für unsere
Wirtschaft und unterstützen insbesondere Unternehmen, die in
Kaiserslautern verwurzelt sind und sich weiterentwickeln möchten“, freute
sich Oberbürgermeisterin Beate Kimmel.
Die WVE GmbH übernimmt als Erschließungsträgerin die Umsetzung des
Projekts. „Wir freuen uns, dieses wichtige Projekt gemeinsam mit der Stadt
Kaiserslautern und vielen lokalen Unternehmen auf den Weg zu bringen“,
sagt WVE-Geschäftsführer Peter Nonnemacher. „Die Erschließung neuer
Gewerbeflächen ist ein zentraler Baustein für die weitere Entwicklung des
Wirtschaftsstandorts. Unser Ziel ist es, ein modernes, attraktives und
nachhaltig erschlossenes Gebiet zu schaffen, das nicht einem großen
Player, sondern vielen kleinen und mittleren Unternehmen langfristige
Perspektiven bietet.“ Dieser Mix komme der lokalen Wirtschaft zu Gute, die
damit resilienter werde gegenüber überregionalen Krisen.
Aktuell arbeiten Bagger an der Geländemodellierung, d.h. an der
Terrassierung des abschüssigen Geländes. Auch das Kanalnetz und das erste
von drei Regenrückhaltebecken sollen noch in diesem Jahr fertig werden,
bevor es im nächsten Jahr dann an die Verlängerung des Wartenberger Wegs
geht, über den das neue Gebiet erschlossen wird. „Der Vorstufenausbau soll
nach aktueller Planung im kommenden Jahr abgeschlossen werden“, so
Nonnemacher. Anschließend können die Flächen vermarktet werden. Wie
begehrt diese schon jetzt sind, zeigt die anhaltend hohe Nachfrage seit
Bekanntwerden der Pläne vor einigen Jahren. Aktuell haben rund 20
Unternehmen ein ernstes Interesse angemeldet.
Besonders wichtig sind Stadt und WVE eine zukunftsfähige Gestaltung des
neuen Gewerbegebiets. Wie vom Stadtrat gewünscht, verbindet die Planung
wirtschaftliche Entwicklung mit ökologischen Anforderungen: „Vorgesehen
sind unter anderem eine Versorgung mit Fernwärme über die ZAK,
verpflichtende Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen sowie Dach- und
Fassadenbegrünungen“, erläutert der Geschäftsführer. Die Versorgung des
Gebiets mit moderner Infrastruktur erfolge unter anderem über die SWK mit
Fernwärme sowie über die K-Tec mit Glasfaseranschlüssen. „Auch die vielen
Grünflächen und Regenrückhaltebereiche tragen dazu bei, ökologische
Funktionen zu stärken und das Stadtklima zu unterstützen.“ So werde im
westlichsten Teil des Areals ein 55 Meter breiter Grünsteifen angelegt,
wodurch eine wichtige Kaltluftschneise für die Stadt erhalten bleibe. Im
Osten wiederum habe man ein neues Habitat für die auf der Fläche lebenden
Eidechsen errichtet.
„Gewerbegebiete der Zukunft müssen mehr können als nur Flächen
bereitstellen“, ist Kimmel überzeugt. „Sie müssen nachhaltig geplant sein
und zeigen, dass wirtschaftliche Entwicklung und Aufenthaltsqualität
zusammengehören. Genau diesen Weg gehen wir hier.“
„Mein Dank gilt allen Beteiligten, die dieses Projekt vorbereitet und
möglich gemacht haben – der WVE GmbH, den Planungsbüros, den ausführenden
Unternehmen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
Stadtverwaltung“, so die Oberbürgermeisterin. Alle beteiligten Unternehmen
stammen aus der Region oder direkt aus der Stadt. „Solche Projekte zeigen,
was erreicht werden kann, wenn wir unser großes Fachwissen in
Kaiserslautern bündeln und gemeinsam an einem Ziel arbeiten.“
BU: Beim Spatenstich waren nicht nur Beate Kimmel (4.v.l) und Peter
Nonnemacher (5.v.l) dabei, sondern auch Mathias Korz, Geschäftsführer der
gleichnamigen Baufirma, Wolfgang Martin von der F.K. Horn, die Leiterin
des Referats Stadtentwicklung, Elke Franzreb, sowie WVE-Projektleiterin
Hanna Leidecker und STE-Vorstand Jörg Zimmermann.
Foto: Stadt Kaiserslautern
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