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Betreff: PM: Bürgermeister Schulz lässt SOS-Konzept fortschreiben
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Bitte um Veröffentlichung:
Viele positive Entwicklungen in Sachen Sauberkeit und Sicherheit
Bürgermeister Schulz lässt SOS-Konzept fortschreiben
Es enthält die wesentlichen Maßnahmen der städtischen Fachreferate rund um
die Themen Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit: Das sogenannte SOS-Konzept.
Es wurde 2023 erstmals auf Wunsch des Stadtrats von der Sika, Initiative
Sicheres Kaiserslautern, vorgelegt und soll nun ? ebenfalls auf Bitte des
Stadtrats ? auf den neuesten Stand gebracht werden.
Dass dies notwendig ist, liegt an der Vielzahl von Verbesserungen, die
seit der Erstauflage in den vergangenen beiden Jahren umgesetzt oder auf
den Weg gebracht wurden, wie Bürgermeister Manfred Schulz am Montag in der
SiKa-Sitzung erläuterte. So wurden via Allgemeinverfügung eine
Cannabisverbotszone rund ums Rathaus und die Mall sowie ein
Lachgasverkaufsverbot umgesetzt. Die vom Stadtrat bewilligten
Durchfahrtsperren sorgen für höhere Sicherheit bei Festen und
Veranstaltungen wie etwa der Kerwe, der Austausch der Spitzen von Stadt
und Polizei wurde noch einmal deutlich ausgebaut. Beim Land
Rheinland-Pfalz laufen Bewerbungen der Stadt als Modellkommune für
Videoüberwachung sowie beim Projekt Insiko (Initiative Sicherheitsgefühl
in den Kommunen stärken), worüber die Stadt eine aktuelle Bestandsanalyse
gefördert bekäme. Auch ist die Stadt seit 2024 Mitglied beim Europäischen
Forum für urbane Sicherheit (EFUS) und beim Deutsch-Europäischen Forum für
urbane Sicherheit (DEFUS), wo man seitdem regelmäßig an Konferenzen
teilnimmt. In Sachen Sauberkeit sind vor allem zwei Neuerungen zu nennen.
So zum einen die Graffiti-Initiative der Stadtbildpflege (SK), die nun auf
Beschluss des Stadtrats auch ein Sonderbudget für die selbstständige
Entfernung an städtischen Liegenschaften bekommen wird. Zum anderen ist
ein härteres Vorgehen gegen Vermüllungen durch gemeinsame Streifen eines
Mitarbeiters der SK mit den Kräften des Kommunalen Vollzugsdiensts
geplant. Stichwort Kommunaler Vollzugsdienst: Das Ordnungsamt wird mehr
Personal bekommen, um verstärkt Präsenz in der Innenstadt zu zeigen. Auch
laufen derzeit Anträge zur besseren Ausstattung, etwa für BOS-Digitalfunk
(BOS = Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) oder Blaulicht
für die Fahrzeuge. Seit 2024 verfügen die Vollzugsbeamten bereits über
eine Reizstoffsprühpistole mit Laservisier für größere Entfernungen.
Voraussichtlich bis zur nächsten SiKa-Sitzung soll das SOS-Konzept auf dem
neuesten Stand sein und dann auch dem Rat und der Öffentlichkeit vorgelegt
werden.
Mit