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Von: Neues aus Kaiserslautern
Absender: •••@kaiserslautern.de
An: Unsere Redaktion
Betreff: PM: Den Blick schärfen und achtsam miteinander umgehen
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Bitte um Veröffentlichung.
Den Blick schärfen und achtsam miteinander umgehen
Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung im Rathaus
Jedes Jahr findet am 03. Dezember der Internationale Tag der Menschen mit
Behinderungen statt. Zu diesem Anlass hat am Mittwoch unter dem Motto
„Vielfalt sichtbar machen – menschlich inklusiv“ ein Aktionstag für die
Mitarbeitenden der Stadtverwaltung stattgefunden. Das vielseitige Programm
wurde von der Schwerbehindertenvertretung der Stadtverwaltung
Kaiserslautern, dem Kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen
mit Behinderung, dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement und der
Sozialplanung des Sozialreferats veranstaltet. Ziel war, die Vielfalt in
der Stadtverwaltung zu stärken, Barrieren im Arbeitsalltag abzubauen
Erfahrungen auszutauschen und das Verständnis für verschiedene
Lebenswelten zu erweitern.
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel, Schirmherrin der Veranstaltung, dankte
den Organisatorinnen und Organisatoren: „Mit diesem Aktionstag zeigen Sie
auf, wie wichtig Inklusion und Gleichberechtigung in unserer Verwaltung
und für das Zusammenleben in unserer Stadt sind.“ Barrieren abzubauen
sowie jeder und jedem die Möglichkeit der aktiven gesellschaftlichen
Teilhabe zu geben, sei ein wichtiges Ziel, das gemeinsam erreicht werden
könne. In der Stadtverwaltung werde dies bereits erfolgreich
vorangetrieben. „Es ist wichtig, dass wir alle unseren Blick schärfen,
achtsam miteinander umgehen und ebendies in die Stadtgesellschaft tragen.“
Anschließend eröffnete Oberbürgermeisterin Kimmel im oberen Foyer des
Rathauses eine besondere Fotoausstellung des Kaiserslauterer Fotografen
Thomas Brenner. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer
Beeinträchtigung werden auf den Bildern auf kreative Weise in ihrem
beruflichen Umfeld dargestellt. Auf jedem Bild weist ein prägnanter Text
auf eine mögliche Behinderung hin, die für die Betrachtenden nicht
erkennbar sind. Dies gibt viel Spielraum zum Nachdenken: Sind
Beeinträchtigungen immer offensichtlich und an was denken wir bei dem Wort
„Behinderung“? Die Fotos sollen für einen Aha-Effekt sorgen und zum
Gespräch anregen. Oberbürgermeisterin Beate Kimmel dankte den sieben
Kolleginnen und Kollegen, die für die Fotos Modell gestanden hatten.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Ausstellung ebenfalls noch
bis einschließlich Donnerstag, 11. Dezember 2025, zu den Öffnungszeiten
des Rathauses besuchen.
Die interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarteten an dem
Aktionstag außerdem spannende Impulse und Möglichkeiten zum Austausch. So
referierte Rebecca Lefèvre vom „Gemeinsam zusammen e.V.“ über das Thema
Neurodiversität. Wolfgang Bensel, Sozialarbeiter, Coach und Supervisor,
hielt einen Vortrag über Resilienz.
Wolfgang Bensel moderierte zudem die Podiumsdiskussion „Vielfalt sichtbar
machen – gemeinsam voneinander lernen“ im Großen Ratssaal. Seine fünf
Gesprächsgäste waren Constanze Augustin, Vertrauensfrau der
Schwerbehinderten bei der Stadtverwaltung, Marco Heil, Gründer der
„Selbsthilfegruppe Psychische Gesundheit – Tree“, Rebecca Lefèvre vom
„Gemeinsam zusammen e.V.“, Wolfgang Mayer, Leiter der städtischen Referate
Organisation und Personal, und Carsten Ondreka, Vorsitzender des
Inklusionsbeirats
Beim „Markt der Möglichkeiten“, ebenfalls im oberen Rathausfoyer, konnten
Interessierte sich zu Inklusion und Gesundheit informieren und inspirieren
lassen. Mit dabei waren das Betriebliche Gesundheitsmanagement sowie die
Schwerbehindertenvertretung der Stadtverwaltung, der Inklusionsbeirat, die
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung und der Integrationsfachdienst
AWO-Rubin.
Fotos (c): Stadt Kaiserslautern
BU1: V.l.: Constanze Augustin, Vertrauensfrau der Schwerbehinderten,
Fotograf Thomas Brenner, Heiko Elmenthaler, Vertrauensmann der
Schwerbehinderten, und Oberbürgermeisterin Beate Kimmel vor einem
Ausschnitt der kurz zuvor enthüllten Fotoausstellung.
BU2: Die Fotoausstellung möchte zum Nachdenken und zum Gespräch anregen.
Mit