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Betreff: PM: Begehungen zum Fußverkehrs-Check stießen auf rege Teilnahme
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Bitte um Veröffentlichung.
Begehungen zum Fußverkehrs-Check stießen auf rege Teilnahme
Ergebnisse fließen in Maßnahmen-Workshop am 16. September ein
Am 24. Juni sowie am 02. Juli 2025 haben zwei Begehungen im Rahmen des
Fußverkehrs-Checks in Kaiserslautern stattgefunden. Die Routen waren im
Mai in einem öffentlichen Workshop erarbeitet worden. Die erste Begehung –
und auch Berollung – führte an sieben Stationen von dem kleinen
Versorgungszentrum im Rauschenweg bis zum Bahnhaltepunkt Galgenschanze und
stellte die Themen Barrierefreiheit und Querungen in den Mittelpunkt. Bei
der zweiten Begehung vom Rauschenweg bis zur Pfaffstraße wurden verstärkt
die Schulwege betrachtet. Ziel war es, mögliche Problemstellen für
Fußgängerinnen und Fußgänger – inklusive beeinträchtigter Personen –
direkt vor Ort zu identifizieren. Geleitet wurden die Begehungen vom
städtischen Referat Stadtentwicklung und dem Fachbüro Planersocietät.
Konstruktive Diskussionen prägten beide Begehungen zum Fußverkehrs-Check.
Engagierte Bürgerinnen und Bürger hatten teilgenommen, um ihre Erfahrungen
vor Ort und ihre Ansichten einzubringen. So entstand ein gehaltvoller
Austausch zwischen der Bürgerschaft, dem Referat Stadtentwicklung und dem
Fachbüro Planersocietät sowie dem städtischen Referat Recht und Ordnung,
der Abteilung Tiefbau der Stadtbildpflege Kaiserslautern, der Stadtwerke
Kaiserslautern (SWK), der Polizei und der Kinderunfallkommission, die
ebenfalls die Begehungen begleiteten. An der ersten Begehung nahm auch
Staatssekretärin Petra Dick-Walther vom rheinland-pfälzischen Ministerium
für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau teil, um einen
persönlichen Eindruck von dem Fußverkehrs-Check zu erhalten.
Als Problemstellen identifiziert wurden unter anderem hohe Bordsteinkanten
an Querungen, die für beeinträchtigte Menschen zu unüberwindbaren
Hindernissen werden können, Laub auf Gehwegen, auf dem Gehweg parkende
Autos, gefährliche Straßenquerungen aufgrund des starken Bring- und
Holverkehrs an Schulen sowie die für eine Straßenquerung schwer einsehbare
Kuppe an der Kreuzung Rauschenweg / Auf dem Bännjerrück. Positiv gesehen
wurde unter anderem das Rundumgrün an Fußgängerampeln, für beeinträchtigte
Menschen ausreichend abgesenkte Bordsteine an Querungen sowie der in einer
30er-Zone unübliche Zebrastreifen in der Straße „Auf dem Bännjerrück“, der
extra für Schulkinder eingerichtet wurde, damit der Weg zum Bahnhaltepunkt
sicherer wird.
Zum Abschluss des Fußverkehrs-Checks wird am Dienstag, 16. September, um
17 Uhr erneut ein Workshop in der Stresemannschule stattfinden. Alle
Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Es
werden mögliche Maßnahmen vorgeschlagen und erörtert, die sich von den
Ergebnissen der Begehungen ableiten. Eine Teilnahme an dem Workshop ist
selbstverständlich auch möglich, wenn an keinem der vorangegangenen
Termine zum Fußverkehrs-Check teilgenommen wurde.
Die Fußverkehrs-Checks werden vom rheinland-pfälzischen Ministerium für
Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau unterstützt. Bei der
Umsetzung des Projekts wird die Stadt Kaiserslautern von dem Fachbüro
Planersocietät unterstützt, das Land Rheinland-Pfalz übernimmt die Kosten.
Gemeinsam wollen das Land und die Stadt Kaiserslautern mehr Verkehr auf
die Füße verlagern. Ein wichtiger Aspekt, neben dem Herausarbeiten von
konkreten Problemstellen, ist auch die Sensibilisierung von Politik und
Verwaltung für die Belange der Menschen, die zu Fuß gehen und dabei oft
auf Barrierefreiheit angewiesen sind.
Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Website
www.kaiserslautern.de unter „Leben, Wohnen, Umwelt > Verkehr & Mobilität >
Verkehrsprojekte“.
Fotos (c): Stadt Kaiserslautern
BU: Im Rahmen von zwei Begehungen bei bestem Sommerwetter brachten sich
Bürgerinnen und Bürger in die Begutachtung des Fußverkehrs vor Ort ein.
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