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Betreff: PM: Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert Sanierung der Huberkapelle
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der herzlichen Bitte um Berichterstattung:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert Sanierung der Huberkapelle
Offizielle Fördermittelübergabe auf dem Hauptfriedhof Kaiserslautern
Für die dringend notwendige Sanierung der historischen Huberkapelle auf
dem Hauptfriedhof Kaiserslautern hat die Stadt einen Fördervertrag der
Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) erhalten. Im Rahmen einer
gemeinsamen Begehung des Areals übergaben Vertreter*innen der DSD den
Fördermittelbescheid über 9.900 Euro offiziell an Baudezernent Manuel
Steinbrenner – stellvertretend für die Stadtverwaltung Kaiserslautern.
Die Sanierungskosten belaufen sich insgesamt auf rund 108.300 Euro. Neben
der Unterstützung der DSD fließen Mittel aus dem
Denkmalschutz-Sonderprogramm XIII des Bundes in Höhe von 34.800 Euro sowie
großzügige Spenden in Höhe von über 63.600 Euro in das Projekt.
Baudezernent Manuel Steinbrenner unterstrich die Bedeutung der Kapelle für
das kulturelle Erbe der Stadt: „Mit der heutigen Fördermittelübergabe ist
ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Sanierung der Huberkapelle
erreicht. Dieses besondere Hussong-Bauwerk prägt den Hauptfriedhof nicht
nur architektonisch, sondern ist auch Teil der Kaiserslauterer
Stadtgeschichte. Umso mehr freut es mich, dass dank des großartigen
Engagements so vieler Unterstützerinnen und Unterstützer über 100.000 Euro
für die Sanierung mobilisiert werden konnten.“
Die Kapelle wurde um 1925 – also vor genau 100 Jahren – nach Plänen des
damaligen Oberbaudirektors Hermann Hussong errichtet. Aufgrund erheblicher
baulicher Schäden stehen in der ersten Sanierungsphase vor allem die
Neueindeckung des Daches mit Naturschiefer, die Instandsetzung des
Dachtragwerks sowie die Erneuerung der Wasserableitung auf dem Programm.
Ein besonderer Dank gilt neben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, deren
Fördermittel unter anderem auf Erträgen der GlücksSpirale basieren, und
dem Bund vor allem dem inzwischen aufgelösten „Verein für Baukultur und
Stadtgestaltung“ sowie dessen langjähriger Vorsitzenden Karin Kolb. Ihr
beharrliches Engagement hat entscheidend zur finanziellen Absicherung des
Projekts beigetragen. Ebenso großer Dank gilt allen Spender*innen,
darunter auch den Erben der Huber-Kapelle, die mit ihrer Unterstützung
eine beachtliche Summe zur Sanierung beigesteuert haben.
Die Stadt Kaiserslautern sieht in diesem breiten bürgerschaftlichen
Engagement ein starkes Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit dem
eigenen bauhistorischen Erbe – und eine wertvolle Investition in die
kulturelle Zukunft der Stadt.
Foto: v.l.n.r. Andreas Huber, Karin Kolb, Manuel Steinbrenner, Barbara
Schommer (DSD) und Christian Trump (Glücksspirale).
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