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An: Unsere Redaktion
Betreff: PM: Birgit Mattausch liest aus ihrem Roman „Bis wir Wald werden“
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der Bitte um Veröffentlichung.
Birgit Mattausch liest aus ihrem Roman „Bis wir Wald werden“
Lesung am 30. März in der Scheune des Theodor-Zink-Museums
Gemeinsam mit der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft
lädt die Gleichstellungsstelle der Stadt Kaiserslautern am Sonntag, 30.
März 2025, um 17 Uhr in die Scheune des Theodor-Zink-Museums ein. Birgit
Mattausch wird aus ihrem Familienroman „Bis wir Wald werden“ vorlesen.
Kostenlose Karten für die Lesung können per E-Mail an
•••@••• reserviert werden.
Der Roman erzählt bildstark vom Wurzelschlagen auf betoniertem Terrain.
Ein Hochhaus am Waldrand ist das Zuhause von Nanush und ihrer Urgroßmutter
Babulya. Einst hat die Urgroßmutter ihre Urenkelin von Sibirien nach
Deutschland getragen, nun deckt Nanush die alte Frau abends mit einer
Steppdecke zu. Voller Wärme und Poesie erzählt die Autorin von einem
unzertrennlichen Familienband und einer ganz besonderen Hausgemeinschaft.
Wenn Babulya sagt, sie seien aus dem Frühling gekommen, weiß Nanush, dass
ihre Urgroßmutter nicht nur sie beide damit meint, sondern alle
Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses: Oma Elsa, die weder Hochdeutsch
noch Russisch spricht, Felek, die aus Kurdistan geflüchtet ist, Vitali,
der sich von seinem Hund beschützen lässt, oder Gregorij, der weiß, wie
man Sonnenblumenkerne im Mund schält. Jahrelang war Babulyas Küche der
Mittelpunkt all ihrer Geschichten, mit den Tomatenpflänzchen am Fenster
und dem Salbei an der Decke. Doch nun ist Babulya so alt, dass sie kaum
noch ihr Bett verlässt. Was bedeutet es für die Hausgemeinschaft und was
bedeutet es für Nanush, wenn die Hüterin ihrer Erinnerungen eines Tages
nicht mehr da ist?
Autorin Birgit Mattausch hat Germanistik und evangelische Theologie
studiert. Zehn Jahre lang war sie Pfarrerin in Süddeutschland, seit 2017
arbeitet sie als Referentin in der pastoralen Aus- und Weiterbildung. Sie
arbeitete mehrere Jahre in einer Gemeinde, der viele Aussiedlerinnen und
Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion angehörten, und wohnte mit ihnen
in einem Hochhaus.
Mit
Anhänge
- poster_lesung_mattausch.pdf191 KB
- pm_lesung_mattausch_250318.docx46 KB
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