Kaiserslautern: Filmrolle mit Zukunftsideen als Signal für mehr Aufenthaltsqualität

Die Künstlerwerkgemeinschaft übergab Oberbürgermeisterin Beate Kimmel Beiträge aus dem Kultursommer zum 750-jährigen Stadtjubiläum

Überdimensionale Filmrolle mit Bürgerideen zur Stadtgestaltung bei der Übergabe an Oberbürgermeisterin Beate Kimmel.
Über 20 Meter Ideen zeigen, welche Themen den Menschen in Kaiserslautern besonders am Herzen liegen. Die Künstlerwerkgemeinschaft übergab eine überdimensionale Filmrolle mit Bürgerideen zur Stadtgestaltung an Oberbürgermeisterin Beate Kimmel.© Neues aus Kaiserslautern (Pressemitteilung)

Die Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern hat Oberbürgermeisterin Beate Kimmel eine überdimensionale Filmrolle mit Zukunftsideen für die Stadt übergeben. Das Gemeinschaftswerk war beim Eröffnungswochenende des Kultursommers zum 750-jährigen Stadtjubiläum Anfang Mai entstanden. Bürgerinnen und Bürger konnten dort ihre Wünsche und Anregungen zur künftigen Stadtgestaltung festhalten.

Nach Angaben der Stadt umfasst die Filmrolle mehr als 20 Meter. Die gesammelten Beiträge zeigen, welche Themen vielen Menschen in Kaiserslautern besonders wichtig sind. Zugleich wird daran das Interesse deutlich, die Entwicklung der Stadt aktiv mitzugestalten.

Viele Wünsche drehen sich um den öffentlichen Raum

Viele der Anregungen greifen Themen auf, die die Stadt bereits aus verschiedenen Beteiligungsverfahren kennt. Häufig genannt wurden demnach eine höhere Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, zusätzliche Grünflächen, mehr Bäume, Wasserflächen und Orte zum Verweilen. Ebenfalls vielfach angesprochen wurden Spiel- und Bewegungsangebote für unterschiedliche Generationen sowie konsumfreie Begegnungsorte.

Oberbürgermeisterin Beate Kimmel erklärte, viele der genannten Themen seien bereits Teil der strategischen Stadtentwicklung. Derzeit würden unter anderem Möglichkeiten geprüft, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt weiter zu verbessern, weitere Beiträge zur Klimaanpassung zu leisten, öffentliche Räume neu zu gestalten und die Lauter wieder sichtbar zu machen.

Auswertung der Hinweise angekündigt

Zugleich machte Kimmel deutlich, dass Stadtentwicklung unterschiedliche Interessen zusammenführen müsse. Nicht jeder Wunsch lasse sich unmittelbar umsetzen, da verschiedene Nutzungsansprüche sorgfältig abgewogen werden müssten. Umso wichtiger sei der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Hinweise aus der Filmrolle sollen nun ausgewertet und mit bereits vorliegenden Ergebnissen früherer Beteiligungsformate abgeglichen werden. Ziel ist es laut Mitteilung, neue Impulse für die weitere Entwicklung der Stadt zu gewinnen und bestehende Planungen sinnvoll zu ergänzen.

Aktion zum Stadtjubiläum

Die Aktion „Wünsche an die Stadt“ war Teil des Programms zum 750-jährigen Stadtjubiläum und wurde von der Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern initiiert. An der Übergabe der Filmrolle nahmen neben Oberbürgermeisterin Beate Kimmel auch Vertreterinnen und Vertreter der Künstlerwerkgemeinschaft teil, darunter Volker Tinti, Reiner Mährlein, Michael Fetzer und Silvia Rudolf.

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