Schwerer Motorradunfall bei Monschau
70-jähriger Fahrer bei Kollision auf B399 schwer verletzt, Polizei klärt Unfallursache

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Am Nachmittag des 19. April 2025 ereignete sich im Kreuzungsbereich der Bundesstraße 399 zwischen Monschau, Höfen und Kalterherberg ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Dieser Vorfall lenkte die Aufmerksamkeit erneut auf die Sicherheitslage an stark befahrenen Kreuzungen in der Region.
Unfallhergang und Beteiligte
Nach bisherigem Ermittlungsstand befand sich gegen 16:55 Uhr ein 70-jähriger Motorradfahrer gemeinsam mit zwei weiteren Motorradfahrern auf der Monschauer Straße in Fahrtrichtung Kalterherberg. Aus bislang unbekannter Ursache verlor der 70-Jährige die Kontrolle über sein Motorrad, wodurch ihm das Passieren der Kreuzung nicht mehr möglich war. In Folge dessen kam es zur Kollision mit einem anderen Fahrzeug, das zur gleichen Zeit von einem 85-jährigen Autofahrer gesteuert wurde, welcher aus der Querrichtung in den Kreuzungsbereich einfuhr.
Der Motorradfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und musste umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden. Die beiden anderen Motorradfahrer sowie die Autofahrerin zogen sich leichte Verletzungen zu. Sämtliche beschädigten Fahrzeuge wurden nach dem Vorfall abgeschleppt.
Ermittlungen und Maßnahmen am Unfallort
Zur weiteren Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachten in Auftrag gegeben. Parallel dazu war das Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Düsseldorf vor Ort, um die Spurensicherung und die Unfallaufnahmen durchzuführen.
Folgen für den Straßenverkehr
Durch den Unfall kam es zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der B399. Die notwendigen Absperr- und Bergungsmaßnahmen verursachten für mehrere Stunden Einschränkungen im Verkehrsfluss zwischen Monschau, Höfen und Kalterherberg. Die Polizei wies darauf hin, dass auch nach Abschluss der Unfallaufnahme mit Verzögerungen im Bereich des Unfallortes gerechnet werden musste.
Ausblick und weitere Untersuchungen
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Das noch ausstehende Gutachten der Staatsanwaltschaft soll klären, wie es zu dem Kontrollverlust des Motorradfahrers kam und welche Faktoren zum Unfall beitrugen.
Nach einem derart schweren Unfall richtet sich der Fokus erneut auf die Präventionsmaßnahmen im Straßenverkehr sowie die Notwendigkeit, insbesondere Kreuzungsbereiche weiter abzusichern. Die Bevölkerung wird gebeten, Hinweise oder Beobachtungen zum Unfallhergang an die Ermittlungsbehörden weiterzuleiten.
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