Rente und Vorschläge der Rentenkommission: Sarah Tacke ordnet den politischen Streit ein
ZDF-Sendung mit Einblicken in geplanten Umbau, Anpassungen wie „Rente mit 63“ sowie Beitragspläne für verschiedene Gruppen
Das ZDF widmet sich in der Sendung „Sarah Tacke“ am Donnerstag, 20. August 2026, um 22.15 Uhr dem Thema Rente. Unter dem Titel „Die neue Rente: Mehr arbeiten, mehr zahlen, weniger Leistung?“ geht es um die Vorschläge der Rentenkommission und die Frage, wie das Rentensystem künftig ausgestaltet werden soll.
Nach Angaben des Senders werden die Deutschen immer älter, zugleich steigen die Kosten für die Rente. Bereits heute flössen jährlich weit über 100 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt in die Rentenkasse, Tendenz steigend. Die Rentenkommission habe deshalb einen grundlegenden Umbau vorgeschlagen.
Demnach sollen die Menschen länger arbeiten und die Rente mit 63 eingeschränkt werden. Außerdem wird nach Darstellung des ZDF erwartet, dass Arbeitnehmer zusätzlich privat vorsorgen. Zugleich sei geplant, dass Politiker, Selbstständige und künftig auch Beamte in die Rentenkasse einzahlen.
Wie das ZDF weiter mitteilt, hat der politische Streit über die Vorschläge bereits begonnen. Besonders die Rente mit 63 spalte selbst die Union. Die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten wollten daran festhalten, und auch die Mehrheit der SPD-Ministerpräsidenten stimme ihnen zu.
Moderatorin Sarah Tacke will in der Sendung die Fakten einordnen, über Verantwortung und Konsequenzen diskutieren und gemeinsam mit ihren Gästen nach Antworten suchen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen, ob künftig länger gearbeitet werden muss, ob mehr Kapitaldeckung eine gute Lösung ist und ob die Belastungen gerecht verteilt sind.
Gäste
- Pascal Reddig (CDU), stellvertretender Vorsitzender der Rentenkommission und Mitglied des Bundestages
- Ines Schwerdtner, Parteivorsitzende der Linken
- Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
- Angelika Kindt, die noch mit 77 Jahren arbeitet und andere Rentner coacht, die länger arbeiten wollen
Die Sendung wird mit Untertiteln angeboten. Zudem ist sie im Web und in der App mit Gebärdensprache verfügbar.
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