Laserpointer blendet Besatzung eines Polizeihubschraubers in Hamm-Uentrop
Polizei stellt zwei Tatverdächtige und ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr
Die Besatzung eines Polizeihubschraubers ist in Hamm-Uentrop in der Nacht zu Freitag, 11. September, gegen 1.15 Uhr, mit einem Laserpointer geblendet worden. Der Hubschrauber war dort nach Angaben der Polizei wegen des Verdachts eines Einbruchs im Einsatz.
Die Polizei konnte eine 48-jährige Frau und einen 40-jährigen Mann stellen und leitete ein Verfahren gegen sie ein. Den zunächst unbekannten Personen wurde der Laserstrahl im Bereich des Dierhagenwegs zugeordnet. Eine Streifenwagenbesatzung traf die beiden aus Hamm stammenden Personen an und überprüfte sie.
Nach bisherigen Erkenntnissen kam es durch die Blendung zu keinen Verletzungen der Piloten oder zu Abweichungen vom Flugkurs. Die Einsatzkräfte leiteten ein Verfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ein.
Die Polizei weist darauf hin, dass das Anstrahlen von Polizeihubschraubern, Flugzeugen oder anderen Fahrzeugen mit Lasern kein harmloser Streich, sondern eine gefährliche und strafbare Handlung ist. Nach Darstellung der Behörde können durch Blendungen Pilotinnen und Piloten sowie Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer erheblich verletzt werden; außerdem könne dies zu schweren Unfällen führen. Die Polizei ermittelt in solchen Fällen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßen- oder Luftverkehr nach § 315 StGB. Bereits der Versuch ist strafbar.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.
