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Erstes Zwischenfazit nach „Rhein in Flammen 2026“ in Koblenz

Polizei berichtet über weitgehend ruhigen Verlauf an Freitag und Samstag sowie über einen gemeldeten Vorfall mit Spielzeugwaffe

Erstes Zwischenfazit nach „Rhein in Flammen 2026“ in Koblenz
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Polizei zieht erste Bilanz zu „Rhein in Flammen 2026“

Nach der Drohnenshow und dem Feuerwerk am Samstagabend hat das Polizeipräsidium Koblenz ein erstes Zwischenfazit zum Veranstaltungswochenende „Rhein in Flammen 2026“ gezogen. Demnach verliefen sowohl der Freitag als auch der Samstag aus polizeilicher Sicht bislang weitgehend ruhig.

Bereits am Freitagabend, an dem unter anderem Musikacts am Deutschen Eck zahlreiche Besucher anzogen, registrierte die Polizei keine besonderen Zwischenfälle.

80.000 Gäste am Samstag

Am Samstag besuchten laut Veranstalterangaben 80.000 Gäste die Veranstaltung. Der Höhepunkt war um 23.00 Uhr eine Drohnenshow mit anschließendem Höhenfeuerwerk. Der ursprünglich geplante Schiffskonvoi war wegen des Niedrigwassers des Rheins abgesagt worden.

Auch am Samstag blieb die Lage nach Polizeiangaben bis Mitternacht ruhig. Mit Stand 24.00 Uhr wurde ein Körperverletzungsdelikt angezeigt. Zudem musste eine Person vorübergehend präventiv in Gewahrsam genommen werden.

Meldung über mutmaßliche Schusswaffe

Gegen 17.45 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass sich im Bereich des Forums Mittelrhein eine Person mit einer Schusswaffe aufhalten solle. Die Person wurde laut Polizei schnell lokalisiert und kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelte. Der Verantwortliche muss nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Eine Gefahr für Personen habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Verkehr und Park&Ride

Das mit Stadt, Veranstalter und Polizei abgestimmte Verkehrskonzept führte den Angaben zufolge lediglich zu vorübergehenden Beeinträchtigungen. Diese seien bei der hohen Zahl von Besuchern nicht vollständig vermeidbar gewesen. Die Park&Ride-Angebote wurden genutzt und waren komplett ausgelastet.

Auch Lahnstein und Boppard ohne besondere Vorkommnisse

Nach Angaben der Polizei verliefen auch die in den Einsatz eingebundenen regionalen Abschnitte in Lahnstein und Boppard störungsfrei. Die Wasserschutzpolizei musste bei den 13 überwiegend stehenden Fahrgastschiffen mit etwa 2.800 Passagieren keine besonderen Maßnahmen ergreifen. In einem Fall unterstützte sie den Rettungsdienst bei einem medizinischen Notfall auf einem Schiff.

Die Polizei kündigte an, bis zum Sonntagmorgen weiterhin sichtbar präsent zu sein. Einsatzleiter Björn Neureuter, Leiter der Polizeidirektion Koblenz, zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf zufrieden.

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