Deepfakes in der Identitätsarbeit: Die Folgen digitaler Gewalt in „37°Leben“
Atessa und Theresia berichten von Angst, Scham und Ohnmacht nach der Umwandlung und Veröffentlichung ihrer Bilder

Neue ZDF-Reportage über die Folgen von Deepfakes
Das ZDF zeigt mit der neuen „37°Leben“-Reportage „Deepfakes – Leben nach digitaler Gewalt“, wie schwerwiegend der Missbrauch von Identitäten durch gefälschte Bilder für Betroffene sein kann. Im Film von Autorin Alesia Harrer berichten Atessa und Theresia, wie Deepfake-Bilder ihr Leben aus der Bahn gebracht haben.
Die Reportage ist ab Freitag, 7. August 2026, 5.00 Uhr im ZDF-Streaming-Portal abrufbar. Im Fernsehen läuft sie am Sonntag, 9. August 2026, um 9.03 Uhr im ZDF.
Betroffene berichten von Angst, Scham und Ohnmacht
Theresia schildert die Zeit, nachdem sie erfahren hatte, dass Fotos aus ihren privaten Social-Media-Profilen in pornografische Bilder umgewandelt und auf gefälschten Profilen veröffentlicht worden waren, als von Scham und Ekel geprägt. Atessa beschreibt, dass sie sich klein und machtlos fühlte, als sie bemerkte, dass mit ihrer Identität Internetseiten mit sexualisierten Inhalten erstellt und verbreitet worden waren.
Öffentlichkeit als Weg aus der Opferrolle
Beide Frauen wollen nach Angaben des ZDF nicht in der Opferrolle bleiben. Sie suchen nach den Tätern, machen ihre Erfahrungen öffentlich und setzen sich für die Rechte anderer Betroffener ein. Theresia engagiert sich als Aktivistin. Atessa versucht unter anderem mit Sport, ihren Kopf freizubekommen und ihr eigenes Körperbild selbst zu definieren.
Sendetermin und Barrierefreiheit
Die Sendung wird mit Untertiteln angeboten.
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